Die neuen EU-Guidelines machen Deepfake- und Transparenzpflichten etwas klarer und diese Folge gibt einen ersten Überblick. Als Beispiel für die ethische Grauzone dient die KI-kolorierte Version von Ansel Adams Foto „Moonrise“ durch James Danziger: juristisch wohl erlaubt, künstlerisch aber als geschmacklose Verfälschung kritisiert; im Kontrast dazu wirkt KI-Verjüngung bei den Rolling Stones anders, weil die Künstler selbst zustimmen. Danach geht es um neue Bild- und Videomodelle, Googles „Omni“, steigende KI-Kosten sowie Deepfake-Erkennung: Seedance lockert sichtbare Labels, YouTube und OpenAI bauen Detektoren aus, doch wirklich verlässliche, unabhängige Prüfverfahren fehlen weiterhin.
Die Spezialfolge zum EU-AI-Act, dem neuen "Code of Practice" und den neuen EU-Guidelines. Zu Gast sind Alexandra Lechner (BFF, DGPh, Female Fotoclub) und Marco Urban (freelens) aus der Fotorat-Arbeitsgruppe "Technischer Fortschritt" und BFF-Justiziarin Dorothe Lanc. Diskutiert wird, was künftig als Deepfake gilt und wie KI-generierte oder KI-veränderte Inhalte gekennzeichnet werden müssen. Die Runde klärt besonders, was das für Fotografierende, Bildbearbeitung, Werbung und Journalismus bedeutet.
"Algorithmische Fotografie" zu "Deepfake-Erkennung": KI-Bild- und Videomodelle entwickeln sich gerade in einem Tempo, bei dem selbst Profis kaum hinterherkommen: Midjourney korrigiert seinen Kurs, ChatGPT Image 2 holt überraschend auf, und aus China kommen neue Videomodelle wie Wan 2.7 und Happy Horse. Gleichzeitig wird sichtbar, dass diese kreative Explosion teuer ist ...
Themen dieser Folge: Die Gründe von OpenAI, Sora 2 einzustellen. Google dominiert Bildmodelle, ByteDance/Seedance 2.0 setzt neue Maßstäbe bei Video. KI-Restaurierung, Kriegspropaganda und KI-Influencer destabilisieren Erinnerung, Wahrheit und politische Kommunikation. Wie lassen sich KI-Training, Nutzung und Vergütung fair regulieren? Fotograf:innen geraten ökonomisch unter Druck, besonders bei Brot-und-Butterjobs und hybrider Postproduktion. Gäste sind: Dr. Anke Schierholz, Leiterin der Rechtsabteilung der VG Bild-Kunst und Christoph Künne, Kulturwissenschaftler und Mitbegründer des DOCMA Magazins.
Thema sind die neuen Modelle Nano Banana 2, Seedream 5 Light und Seedance 2.0. Außerdem geht es um die massive Disruption der Produktfotografie, den Umgang mit Trainingsdaten und die Frage, warum wissenschaftliche Daten plötzlich bezahlt werden, kreative Werke aber oft nicht. Im Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Jens Schröter wird es dann grundsätzlich: Was ist Kreativität, was bleibt von der Fotografie, und wie verändert KI unseren Begriff von Authentizität, Kunst und Wirklichkeit? Und was haben UFOs, Pilze und KI gemeinsam?
Im Januar 2026 ist viel passiert rund um KI, Bilder und Video. Das chinesische Videomodell Kling 3.0 kann jetzt 4K-Videos, mehrere Kameraperspektiven in einem Clip und immer realistischere Szenen erzeugen, "Flux 2 Klein" ist die Minivariante von Flux 2. Wir fragen uns, was "Lügnerdividende" ist und schauen etwas genauer auf die Negativszenarien des CEO von Anthropic. Wir untersuchen die Kennzeichnungspflicht des EU AI Acts, besprechen die Microsoft-Studie zur weltweiten Nutzung von KI und sind erstaunt, dass die USA nur im Mittelfeld und hinter Deutschland liegt.
Photonen und Pixel | Der KI-Podcast des Deutschen Fotorates - nun auf Youtube UND Spotify. Zum Jahresanfang überbieten sich amerikanische und chinesische Anbieter mit neuen Modellen. OpenAI versucht mit ChatGPT 1.5 an die Modelle von Google und Bytedance Anschluss zu finden. Zu Gast in dieser Folge ist Rechtsanwältin Sabine Richly.
Zum Jahresende zeigt sich eine massive Beschleunigung der generativen KI: Drei Jahre nach ChatGPT ist der Markt fragmentierter und professioneller geworden. Im Bildbereich setzt sich das chinesische Modell Seedream 4.5 gegen Googles Nano Banana Pro durch, vor allem durch höhere Prompt-Treue und bessere Eignung für professionelle Workflows, während Detailverliebtheit allein nicht mehr reicht. Mit Flux 2 und Z-Image versuchen zwei Open Source Modelle dazu aufzuschließen. Bei Video-KI eskaliert der Wettbewerb mit neuen Editing-, Audio- und Cameo-Funktionen, wobei Google (Veo) aktuell vorne liegt, die chinesische Modellen von Kling (O1 und 2.6) aber mit weniger Zensur aufholen. Runway veröffentlich Gen 4.5. Parallel verschieben sich die Grundfragen: Urheberrecht, Regulierung, journalistisches Vertrauen und kulturelles Erbe werden zur eigentlichen Frontlinie – nicht die nächste Modellversion.